Das Buch – Presse

Ein turbulentes Jahr, demnächst die links der übrigen Presseberichte.

Jens alls Talkgast von "Kaffee oder Tee":

http://www.ardmediathek.de/tv/Kaffee-oder-Tee/Kunsthistoriker-und-Stadtführer-Jens-Bau/SWR-Fernsehen/Video?bcastId=243480&documentId=51936084

Marx näher gebracht als so manches Philosophieseminar
Quelle: https://www.neues-deutschland.de/artikel/1068531.marx-naeher-gebracht-als-so-manches-philosophieseminar.html ND vom 28.10.2017
Marx näher gebracht als so manches Philosophieseminar (neues-deutschland.de).pdf (33.11KB)
Marx näher gebracht als so manches Philosophieseminar
Quelle: https://www.neues-deutschland.de/artikel/1068531.marx-naeher-gebracht-als-so-manches-philosophieseminar.html ND vom 28.10.2017
Marx näher gebracht als so manches Philosophieseminar (neues-deutschland.de).pdf (33.11KB)
Römer und Revolution
SÜDKURIER NR. 238 | WE SAMSTAG, 14. OKTOBER 2017
Römer_Revoluzer_MarxSüdkurier.pdf (382.02KB)
Römer und Revolution
SÜDKURIER NR. 238 | WE SAMSTAG, 14. OKTOBER 2017
Römer_Revoluzer_MarxSüdkurier.pdf (382.02KB)
Artikel Trierischer Volksfreund vom 8.5. 2017
Moselwinzer, Wein und Revolution
Moselwinzer, Wein und Revolution - volksfreund.de.pdf (2.17MB)
Artikel Trierischer Volksfreund vom 8.5. 2017
Moselwinzer, Wein und Revolution
Moselwinzer, Wein und Revolution - volksfreund.de.pdf (2.17MB)


hunderttausend.de            

News und Veranstaltung Karl Marx und dem Wein auf der Spur

      Julia Nemesheimer      

hunderttausend.de: 2018 findet in Trier das große Jubiläum anlässlich des 200. Geburtstages von Karl Marx statt. In Ihrem Stadtführer-Repertoire spielt er ja bereits seit geraumer Zeit eine größere Rolle, jetzt erscheint das Buch „Wie der Wein Karl Marx zum Kommunisten machte". War es leichter, anlässlich des Jubiläums das Buch zu schreiben?

Jens Baumeister: Die wissenschaftliche Arbeit ist natürlich die gleiche, aber die Motivation ist größer, wenn es einen konkreten Anlass gibt. Das Interesse der Öffentlichkeit an dem Buch zeigt, dass es der Zeitpunkt für eine Veröffentlichung ist.

Auch wenn das Buch populärwissenschaftlich an die Thematik herantritt und Fußnoten sowie Literaturverweise fehlen, bedeutet es dennoch jede Menge Recherche und Vorbereitung. Wie lange dauerte es, bis das Werk fertiggestellt war?

Der Text ist über eine lange Zeitspanne entstanden. Seit meiner ersten Führung zu Marx & Wein 2004 ist das Material immer weiter angewachsen. Die Entscheidung, keine Fußnoten etc. zu verwenden, ist erst ganz am Ende gefallen. Ursprünglich hatte ich den Text so angelegt, als würde ich ein „normales" wissenschaftliches Buch schreiben. Den Text ohne Fußnoten weiterhin verständlich zu halten, hat sich als verzwickte Aufgabe entpuppt. Insofern war genau so viel oder sogar mehr Recherchearbeit nötig als bei meinen kunsthistorischen Schriften.

Was ist für Sie persönlich angenehmer? Die vorhergehende Recherche oder das anschließende Verfassen des Buches selbst?

Es hat beides seinen Reiz: Während der Recherche habe ich mich über viele neue Erkenntnisse gefreut, wenn auch nur ein Teil davon in das Buch eingegangen ist. Beim Schreiben habe ich mit Worten gespielt, manchmal auch gerungen – mit Marx' Worten und mit meinen eigenen. Kommt am Ende ein interessanter und gut lesbarer Abschnitt dabei heraus, ist das genauso befriedigend wie ein Neufund bei der Recherche.

Das Buch selbst beinhaltet ja sowohl die bewegende Geschichte des Moselweinbaus im 19. Jahrhundert als auch Marx' erste Begegnungen mit selbigem und seine jungen Jahre. Sie selbst sind Weindozent, Stadtführer und Kunsthistoriker. Wiegt eines der Themen schwerer für Sie?

Meine verschiedenen Interessen lassen sich kaum trennen, weil ich vieles von dem, was ich bei einer kulturhistorischen Recherche herausfinde, später meinen Gästen erzähle. Oft ist es auch umgekehrt: eine Führung wird zum Ausgangspunkt einer Publikation.

Würden Sie „Wie der Wein Karl Marx zum Kommunisten machte" eher Weinliebhabern oder Marx-Fans empfehlen? Oder können auch Menschen, die weder mit Marx noch mit Moselweinen oder Wein allgemein etwas zu tun haben, hier ihre ersten Erfahrungen mit den beiden Themen sammeln?

Das Buch wendet sich eigentlich an alle Kulturinteressierten. Natürlich kann eine gewisse Affinität zum Wein nicht schaden. Schön fände ich, wenn Leute, die sich bisher noch nicht mit Marx auseinandergesetzt haben, durch mein Buch inspiriert würden, dies zu tun.

Relativ am Anfang des Buches schreiben Sie, dass über die Jugend von Marx meist wenig geschrieben würde, in der Regel werde diese in einem kurzen Kapitel schnell abgehandelt. Vor wenigen Monaten kam der Film „Der junge Karl Marx" in die Kinos. Haben Sie ihn sich angesehen und falls ja, wie fanden Sie ihn?

Ich bin sogar zu der Trierer Premiere eingeladen worden und habe bei der anschließenden Diskussion neben Malu Dreyer auf dem Podium gesessen. Zuerst einmal ist es natürlich positiv, dass es überhaupt einen Film über den jungen Marx gibt. Mir persönlich kam Trier in dem Film arg zu kurz und die Darsteller sind fast alle erheblich älter als die Protagonisten damals wirklich waren. August Diehl ist etwa 15 Jahre älter als Marx zu Beginn seiner Pariser Zeit. Dennoch fand ich ihn großartig – Diehl spielt nicht Marx, er ist Marx. Bei der Diskussion hat er die Idee eingebracht, einen zweiten Film über den ganz jungen Marx zu drehen, bei dem Trier eine größere Rolle spielen würde.

Anfang 2018 soll mit „Karl Marx zwischen Pfandhaus und Champagner. Wie die Familie Marx sich durchs Leben schlug" ein zweites Buch von Ihnen erscheinen. Der Titel klingt, als würde es darin sehr viel weniger um Wein gehen, als vielmehr um ein biographisches Werk?

Tatsächlich hat das Buch fast gar nichts mit Wein zu tun. Bei dem Titel handelt es sich um ein leicht abgeändertes Zitat eines Spions, der über Marx' Leben Bericht erstattet. Es geht um die Frage, wie die Familie Marx sich mit List und Tücke, oft auch unter großen Entbehrungen, durchgeschlagen hat. Es ist also tatsächlich ein biographisches Buch, aber keine Biographie, denn ich greife nur einige Aspekte des Marx'schen Daseins heraus.

Dazu gibt es im kommenden Jahr und auch schon 2017 viele Führungen und Events zu unterschiedlichen Themen von Ihnen, die allesamt auch bei uns im Veranstaltungskalender zu finden sind. Gibt es einzelne Veranstaltungen, auf die Sie sich besonders freuen?

Ich habe insgesamt über 20 verschiedene Module zum Thema ‚Karl Marx und das lange 19. Jahrhundert' im Portfolio. Dabei habe ich natürlich auch meine persönlichen Steckenpferde berücksichtigt. Bei der Führung „Die Erfindung des Klassenkampfes" verbinde ich Marx und seine Ideen zur Anthropologie mit Exponaten des Rheinischen Landesmuseums. Es geht um die Frage, wann die Ungleichheit in die menschliche Gesellschaft kam. Damit begebe ich mich an den Kern des Marx'schen Denkens und kehre zugleich zu meinen eigenen Wurzeln zurück, denn mein Hauptfach an der Uni war Klassische Archäologie.

Daneben freue ich mich auf die Veranstaltungen meiner Frau zu Marx & Engels in Manchester und London. 2018 werden zu dem Thema zwei VHS-Fahrten nach England stattfinden.

Vielen Dank für das Interview und viel Erfolg mit dem Buch und den Führungen!

Jens Baumeister stellt sein Buch am Freitag, den 05. Mai 2017 um 18:18 im Stadtmuseum Simeonstift vor. Der Eintritt ist frei, im Anschluss folgt eine kleine Weinprobe. 

https://www.hunderttausend.de/va/Pages/wie-der-wein-karl-marx-zum-kommunisten-machte-jens-baumeister-trier.aspx  



 

Das Buch – Impressionen  

Kam ein Reisender in den 1840ern an die Mosel, bekam er für 15 Pfennig einen Milchkessel voll Wein, für 50 Pfennig wurde ihm der Kellerschlüssel überlassen. Doch diese paradiesisch erscheinenden Zustände waren tatsächlich Ausdruck einer tiefen Krise. Absatzeinbrüche führten zu Preisstürzen, Verschuldung, Zwangsversteigerungen und schließlich zu Hungersnöten und Auswanderungswellen. Die ursprünglich vom Welthandel abgeschottete Moselregion wurde von der Globalisierung heimgesucht.

Anfänglich überwogen die Vorteile: durch Abschaffung der preußischen Binnenzölle und Öffnung des englischen Marktes kam es zu einem kurzen Weinboom. Doch schnell zeigten sich die Schattenseiten der Moderne. Die Berliner Regierung sorgte mit ihrer neoliberalen Wirtschaftspolitik für die Abschaffung der innerdeutschen Zölle. Ohne Schonfrist wurde der preußische Markt mit Weinen aus Rheinhessen und der Pfalz überschwemmt. Erst in den späten 1850ern gelang es den Moselwinzern, in diesem Konkurrenzkampf zu bestehen. Letztendlich gingen die Moselaner gestärkt aus der Notzeit hervor und um 1900 wurde Moselwein zum begehrtesten und teuersten Wein der Welt.

Karl Marx wurde in diese aufregende Zeit der Umbrüche hineingeboren. Früh wurde er zum kritischen Beobachter der Krise. Seine Familie besaß selbst Weinberge, seine spätere Verlobte Jenny von Westphalen spekulierte mit Kaseler Wein und sein Vater wirkte als Anwalt in dem langwierigen Waldprozess der Gemeinde Thalfang. Als Marx 1842 Chefredakteur der Rheinischen Zeitung in Köln wurde, flossen diese Erste-Hand-Kenntnisse in seine Artikel über Winzernot und Holzdiebstahlsgesetz ein. Der Philosoph wurde jetzt zum aktiven Streiter für die Moselwinzer.

Ergebnis von Marx' Beiträgen war verschärfte Zensur und Verbot der Zeitung. Dennoch hatte sein Engagement eine positive Wirkung: Die Winzer schöpften wieder Hoffnung. Marx selbst bekam durch die Moselartikel den ersten Anstoß zur Beschäftigung mit seinem späteren Lebensthema, der Nationalökonomie.

Moselwein spielte auch in Marx' Privatleben eine große Rolle, denn durch die Einkünfte der eigenen Weinberge hielt er sich zeitweilig finanziell über Wasser. Daneben war er Weintrinker – allerdings immer abhängig von der Freigiebigkeit seines Freundes Friedrich Engels, der ihm regelmäßig Weinpakete schickte.

Das Buch von Jens Baumeister wagt den Spagat, die Moselwein-Geschichte des 'langen 19. Jahrhunderts' in Zusammenhang mit Marx' wissenschaftlichem Werk zu erzählen und dennoch einen unterhaltsamen, spannenden Text zu liefern. So bringt er den berühmten Trierer einem breiten Publikum näher.

Biographie Jens Baumeister  
   Jens Baumeister ist ein Kunsthistoriker, Weindozent und Sachbuchautor aus Schleswig, der seinen Lebensmittelpunkt seit über 25 Jahren in Trier hat. Er arbeitet seit 1993 als Gästeführer in Trier und Umgebung, von 1995 bis 2003 auch als Reiseleiter in verschiedenen europäischen Städten und Kulturregionen (Italien, Paris und London). In den folgenden Jahren machte er die erforderlichen Lehrgänge und Ausbildungen, um in allen Trierer Kultureinrichtungen führen zu dürfen (Dom, Liebfrauenkirche, Rheinisches Landesmuseum, Museum am Dom, Stadtmuseum und Museum Karl-Marx-Haus, sowie alle zugänglichen Trierer Ausgrabungen, dazu Lehrgänge in der Großregion). Gleichzeitig schrieb er einige Führungshefte (St. Paulin, Hauptmarkt) und konzipierte eine Vielzahl von Vorträgen und eigenen Führungskonzepten und Reisen, so für die Tourist-Information Trier, die VHS Trier, Wikinger Reisen, IHK Trier und andere Institutionen. Zu den kunstgeschichtlichen und archäologischen Themen kam ab 1999 die intensive Beschäftigung mit Weinkultur und -geschichte (2000/01 WeinErlebnisBegleiter-Lehrgang mit IHK-Prüfung, 2008 Berufsausbildung für Winzer nach §45,2 BBG beim DLR Mosel, 2009 Weindozenten-Lehrgang mit IHK-Prüfung). Er engagierte sich in den Gremien der Gästeführer und war 2001 bis 2007 Vorsitzender der IG WeinErlebnisBegleiter. 2008 gründete er die Firma The Kottabos – Wine and Infotainment, England & the Moselle (www.the-kottabos.eu). Das Konzept sah anfänglich vor, eine Kooperation England-Frankreich-Deutschland aufzubauen, doch entwickelte sich die Firma durch die erfolgreichen Konzepte der Marx-Wein-Führungen in eine stärker wissenschaftlich-historische Richtung. In den letzen Jahren unterrichtet Jens Baumeister daher auch einige Module der Ausbildungen der Trierer Stadtführer und der Kultur- und Weinbotschafter Mosel. Am 5. Mai 2017, um 18:18 Uhr wird sein Buch Wie der Wein Karl Marx zum Kommunisten machte im Zusammenhang mit dem Countdown zum Karl-Marx-Jahr 2018 im Stadtmuseum Trier vorgestellt. Anfang 2018 wird sein zweites Marx-Buch erscheinen, Karl Marx zwischen Pfandhaus und Champagner. Wie die Familie Marx sich durchs Leben schlug. Zur Karl-Marx-Ausstellung 2018 hat er ein umfangreiches Jubiläumsprogramm erstellt (siehe Anhang).  Jens Baumeister studierte Betriebswirtschaftslehre und Fremdenverkehrs-Geographie, Geschichte sowie Kunstgeschichte und Klassische Archäologie an der Universität Trier mit Abschluss (M.A.) in Kunstgeschichte. Er spricht fließend Englisch und beherrscht Latein, Altgriechisch, Französisch und Spanisch. Seit dem 5.5.1998 ist er mit Dr. Kathrin Baumeister verheiratet.  
   Konzept der Kultur-Weinproben und Bedeutung    der unabhängigen Weinproben  
Eine Weinprobe an der Mosel bedeutet meist, in einem hübschen Weingut mit familiärem Ambiente Wein von einem Gut zu probieren, oft auch nur den neuen Jahrgang, es sei denn, die Schatzkammer wird geöffnet, um ein paar alte Flaschen zu verkosten. Die erweiterte Variante sind Proben eines Weinhändlers oder eines Weinrestaurants, wo ein gewisser Vergleich möglich ist, aber meist ebenfalls auf das aktuelle Sortiment zurück gegriffen wird.    

Jens Baumeister ein unabhängiger Weindozent und Gästebegleiter, betreibt also keinen Handel mit Wein. Seine "Ware" sind die Informationen und die Organisation rund um Wein, Kunst und Kultur. Der Vorteil eines unabhängigen Weindozenten besteht darin, dass die Zusammenstellung der Probe höchstens von Kosten und Zeit abhängen. Baumeister greift daher auch auf die Weine zurück, die er kennt. Er versucht dabei gleichzeitig, den Geschmack des Publikums zu treffen, das er durch seine langjährige Erfahrung gut einzuschätzen gelernt hat. Immer wieder serviert er seinen Kundinnen und Kunden aber auch "exotische" Weine, die zum kulturellen Hintergrund der Proben oder der Führungen passen: Wein aus Brandenburg, bei Proben zu den Preußen und dem Wein, Wein aus dem Odenwald, passend zum Melaquarzdiorit-Gestein des Domsteins oder englischen Sparkling Wine zum Thema Klimawandel.

Wichtig ist ihm dabei auch, dass seine Weinproben "barrierefrei" sind, das heißt es gibt auch "Weinproben" für Jugendliche und sogar Kinder, wo nur die Trauben und die Herstellung im Mittelpunkt stehen. Für Menschen mit gesundheitlichen Problemen oder Frauen mit dem erfreulichen Zustand einer Schwangerschaft bietet er – soweit möglich und vorher abgesprochen – alkoholfreie Varianten an. So hat er beispielsweise die "Katholische Weinprobe" mit 7 Weinen inklusive alkoholfreier Varianten veranstaltet. Ebenso soll Wein keine Snobangelegenheit sein. Natürlich sind bei großem Budget großartige Weinproben möglich. Es kann aber auch bei kleinem Budget viel Spaß machen und gerade an der Mosel sind die von-bis-Varianten sehr breit. Daher gibt es für alle Proben Upgrade-Möglichkeiten. Es gibt vier Preisklassen: Wassertrinker, klassische Weintrinker, Vinophile und Connoisseurs.

Zusammenarbeit Kathrin & Jens Baumeister

Jens Baumeister arbeitet seit Beginn des gemeinsamen Studiums auch mit seiner Frau Kathrin Baumeister zusammen. Gegenseitige Unterstützung und Feedback sind beiden trotz unterschiedlicher Themenschwerpunkte essentiell. 2013 folgt der Abschluss ihrer Dissertation an der FU, Berlin über den Kontext von Text und Bild bei Illustrationen zu Voltaires Roman "Candide" – Die beste aller Welten: Künstler illustrieren Candide ist 2015 bei Reimer, Kunstverlag, erschienen. Nach dem Abschluss der Doktorarbeit beschäftigt sich Kathrin Baumeister nun intensiv mit der Frage der Bedeutung von Kunst und Kultur auf das Leben der Menschen. Dabei geht es um die Frage, wo Kunst uns im Alltag bereichert und welchen Einfluss sie auf unsere Biografie sowie für die Beziehung von Gesellschaft und Individuum hat. Baumeister unterrichtet an der Theologischen Fakultät christliche Kunst, beschäftigt sich mit dem kulturellen Transfer Deutschland–England, vor allem am Beispiel Manchester und arbeitet an drei Büchern zu diesen Themen.

Bilder/Illustrationen Walter Baumeister

Walter Baumeister unterstützt die Arbeit von Jens durch gemeinsame Sekt- und Champagner-Verkostungen und durch die Gestaltung meiner Textdokumente. Zu seiner eigenen Kunst-Ausstellung im September 2016 (Geschwister Baumeister, Tufa, Trier) konnte Jens ihn zur Anfertigung eines Marx-Bildes überzeugen. Dieses Bild ist auf dem Titel des vorliegenden Buches zu sehen. Walter versuchte einen intimen Blick auf den Menschen Marx jenseits seiner "Lehre" zu werfen. Marx als Mensch. Für das Buch hat Walter Baumeister nun digital-Illustrationen zu verschiedenen Portraits und Häusern Triers angefertigt. Dadurch haben die Bilder einen einheitlichen Stil und erlauben der Leserin und dem Leser eine erweiterte Vorstellung, die über den Text hinaus geht.